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Allgemein, Mode

Im Interview: Jen Gilpin von DSTM

Bei den German Press Days hatte ich das große Glück der Designerin Jen Gilpin und ihrem Freund Maxime Ballestros über den Weg gelaufen. Jen, Founder und Designerin des in Berlin ansässigen und vielbesprochenen Labels Don’t Shoot the Messengers sprach mit mir ganz spontan in einem Interview über ihre neue Herbst-Winter 2014 Kollektion. Die wunderschönen Bilder aus dem Lookbook, die ich euch zwischen ihren Antworten auf meine Fragen zeigen möchte, wurden von dem talentierten Maxime fotografiert.

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Jen, vielleicht kannst du dich erst einmal für unsere Leser vorstellen?

Ich heiße Jen Gilpin, ich bin 35 Jahre alt, komme aus Kanada und lebe aber schon seit fünf Jahren in Berlin.

Warum gerade Berlin? Was inspiriert dich in dieser Stadt?

Ich kam 2002 zum ersten Mal nach Berlin um Freunde zu besuchen und habe mich irgendwie direkt in die Stadt verliebt. Als ich zurück nach Kanada ging war die Entscheidung schnell gefällt, dass ich zurückkommen muss. Was ich toll finde ist dass Berlin global gesehen nur eine mittelgroße Stadt ist, und dennoch ein so internationales Publikum anzieht. Für einen Nordamerikaner wie mich war es einfach hier Anschluss zu finden.

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Wann hast du eigentlich DSTM gegründet?

Ich habe das Label bereits in Kanada gegründet und habe, glaube ich, eigentlich schon mein ganzes Leben designt und natürlich auch in Kanada Mode Design studiert.

Was an deinen Designs grenzt sich von den anderen Berliner Designern ab?

Meine vielen hautengen Designs unterscheiden sich von der Masse, weil sie Feminines und Sportliches vereinen – wir verarbeiten mit vielen High Performance Fasern. Ich betrachte den Körper in mehreren Schichten und beginne mit enganliegender, weicher Bodywear. Darüber gibt es Transparentes oder weiter fallende Stücke.

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Um was geht es in deiner neuen Herbst/Winter Kollektion?

Das Thema meiner Kollektion ist „das Unterbewusste“. Das Thema ist vielleicht ein bisschen schwer zu definieren, aber ich habe versucht mit den Archetypen und Symbolen des Unterbewussten zu spielen und auch mit dem Thema der Sexualität.

Und welche Materialien hast du hierfür verwendet?

Ich benutze gerne Naturfasern wie Seide und Kaschmir und wir haben eigentlich auch immer Leder Pieces in unserer Kollektion. Für die Bodywear benutzen wir die funktionalen Fasern und die Mesh Partien haben sogar einen Aloe Vera Anteil.

Darf ich dich Fragen wo ihr eure Mode produziert?

Wir nähen alle Samples in unserem eigenen Design Atelier in Berlin und lassen die Kollektion dann in Bulgarien produzieren.

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Wo kann man DSTM kaufen?

Mittlerweile verkaufen wir bereits in 14 Ländern. Und natürlich in unserer Boutique in Berlin Mitte.

Hast du persönlich einen Lieblingsdesigner?

Ich liebe Iris van Herpen. Ich habe sie erst in der vergangenen Woche im Soho House getroffen und hatte die Chance mich mit ihr zu unterhalten. Eine tolle, inspirative Frau.

Vielen, vielen Dank Jen!

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Fotos: Maxime Ballesteros

 

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