erlend_oye_bühne_gitarre
Allgemein, Lifestyle, Musik

Erlend Øye live in Berlin

Erlend Øye – du bist der einzige Künstler, den ich bereits neun Mal auf einer Bühne habe live performen sehen. Drei Mal gemeinsam mit Eirik, als „Kings of Convenience“ und die restlichen Male als „The Whitest Boy Alive.“ Vielleicht erinnert ihr euch, wie traurig ich war, als ich von der Trennung der Band hörte. Nun ist Erlend zurück und brachte bereits am 03. Oktober sein Solo-Album Legao heraus. Eine Woche später steht er mit der zusammengewürfelten Big Band „The Rainbows“ auf der Bühne im Astra, mit all seinem Scharm, den er über die Jahre bewahrte.

Vor dem Konzert hatte ich zugegebenermaßen ein mulmiges Gefühl. „Legao“ hatte mich nach dem ersten Hören nicht wirklich umgehauen. Doch wieder hat Erlend Oye bewiesen, dass er der beste Live Künstler der Welt ist. Mit hochtalentierten Musikern, aus Italien, Island und und und, im Background, war das Konzert eines der schönsten, das ich seit langem gesehen habe.

Meine zwei Lieblingssongs von dem neuen Album, nach dem Konzert:

Solo-Künstler ist Erlend Oye eigentlich schon seit dem Jahr 2003, bevor er mit seinen beiden Bands richtig durchstartete. In einem Interview mit Freshmilk begründet er den großen Vorteil des Solo-Künstler-Daseins darin, eine Idee einfach direkt umsetzen zu können, ohne sie vorher in einer Gruppe zu diskutieren. Dass Erlend trotzdem nach wie vor sehr gut mit anderen kreativen Musikern kann, bewies er am Samstagabend mit seiner Performance, in die alle eingebunden wurden. „Siggi“, ein Gesangstalent vom Herrn, spielt in Oyes Band hauptsächlich am Keyboard, und performte nach etwas Überredungskunst ein Solo-Stück, das den Atem des gesamten Publikums zum Stocken brachte. Legao wurde in Island aufgenommen, wo Erlend auch einen Teil seiner Band kennenlernte. Viele der neuen Songs schrieb er jedoch auf Reisen, in unterschiedlichsten Plätzen dieser Welt. Seit 2 Jahren wohnt Erlend Oye auf Sizilien. Ich persönlich finde, dass in den neuen Songs auch diese mediterrante Gelassenheit rüber kommt.

Das absolute Highlight des Konzerts war für mich jedoch die letzte Zugabe: Eine Akkustik Improvisation des Whitest Boy Alive Hits „Golden Cage“. Ich habe die schönste Stelle für euch mitgefilmt:

IMG 1416 from Hanna Janzen on Vimeo.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply