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Allgemein

Der Frühling in Berlin

Vor wenigen Wochen freuten wir uns über die ersten Frühlingsgefühle, unerwartet warme Temperaturen und die große Unternehmungslust, die sich auf den Straßen Berlins unverkennlich machte. Auch ich war voller Antrieb, endlich wieder die Stadt in vollen Zügen zu genießen, träumte von lauen Abenden an wunderschönen Orten, wie zum Beispiel dem Dach des Klunkerkranichs in Neukölln auf diesem Foto.

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Doch was gibt es eigentlich schönes zu tun, in dieser wunderbaren Frühlingszeit? Wenn es noch zu kalt für’s Freibad oder den Seebesuch ist, die Open Air Saison noch nicht gestartet hat? Ich habe mich, nachdem ich den Blogeintrag von Immowelt über die Lieblingsplätze im Sommer in Berlin gelesen habe, mal tiefer mit dem Thema beschafft.

Denn abgesehen von den vielen Spaziergängen, die ich zur Zeit vor allem durch Kreuzberg, Neukölln und Treptow mache, müsste es doch noch viel mehr Sehens- und Erlebenswertes geben, das ich heute mit euch teilen kann:

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Die Fette Auster zum Beispiel – in noch nicht ganz regelmäßigen Abständen bekommt ihr der wohl coolsten Bar in Berlins Kreuzberger Hinterhöfen auf den Samstag oder Sonntag Bloody Marys und Austern serviert – klassisch, nach New Yorker Stil. Dazu gibt es Techno Beats, oder ein anderes leckeres Frühstücks-/ Lunch-/ Dinner, das ihr auf dem obigen Foto sehen könnt.

Open End wird an der Bar gerührt, geshaked, geschüttelt und gekocht, sodass ihr in der Fetten Auster den gesamten Tag oder Abend verweilen könnt um danach die Party im davor liegenden Farbfernsehr mit aufzumischen.

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Auch wenn dieser Beitrag nicht alleinig dem Essen und Restaurantbesuchen – jaja, meine Lieblingsbeschäftigung – gewidmet sein soll, gibt’s an dieser Stelle noch Men Men zu erwähnen. Im letzten Jahr eröffnete das urtypische japanische Nudelhaus mit stylischer Einrichtung in meinem Kiez die Pforten und serviert seit dem die leckersten Nudelsuppen oder auch japanische Maultaschen mit verschiedenen Saucen. Hingehen und ausprobieren!

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Wenn der April wieder macht, was er will, und dem sonnigen Flohmarktspaziergang einen Strich durch die Rechnung zieht,  besucht doch einmal einen schönen Record Store?

Erst am Samstag war ich bei Oye Records in der Friedelstraße und habe durch das Plattenrepertoire gestöbert und neuen Sounds gelauscht. So oder so macht man so etwas, wenn man nicht gerade ein DJ ist der vorzugsweise Vinyl auflegt, doch viel zu selten.

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Für Frühlingsabende habe ich für euch auch eine Empfehlung: Denn bei Vin Aqua Vin kann man nicht nur drinnen wunderschön zwischen Kerzenschein und Weinflaschen sitzen, sondern sich auch durch das gesamte Weinsortiment probieren. Dazu gibt es, très francaise, die zwei besten Gerichte überhaupt auf der Speisekarte: Coq au vin und Boeuf Bourgignon. Schön mit Knödel. Bei mir kommen hier direkt Erinnerungen an meine Zeit in Frankreich auf.

So oder so, bei Vin Aqua Vin macht der Abend in kleiner oder großer Runde Spaß. Ob nur zum Glas Wein oder gesamten Degustations-Menü.

 

Text und Fotos: Hanna Janzen

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